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Erkrankungen

Kommen diese Erkrankungen häufig vor?

Autoinflammatorische Erkrankungen sind selten. Zwar gibt es Erkrankungen wie das familiäre Mittelmeerfieber (FMF), dass verhältnismäßig häufig vorkommt, aber grundsätzlich sind autoinflammatorische Erkrankungen selten bis sehr selten. Viele der Erkrankungen haben eine Häufigkeit von etwa 1:1 Mio Menschen, jedoch ist die Dunkelziffer sicher viel höher. Hinzu kommt noch, dass viele Betroffene teilweise Jahrzehnte bis zu einer Diagnosestellung brauchen, da sich viele Ärzte mit den Erkrankungen nicht auskennen und die Kosten einer solchen genetischen Untersuchung scheuen.

Autoinflammatorisch oder Autoimmun?

Leider werden diese Begriffe häufig verwechselt. Erkrankungen wie FMF, CAPS, TRAPS etc sind autoinflammatorische Erkrankungen, d.h. Erkrankungen, bei denen ohne das Vorhandensein eines auslösenden Faktors wie Bakterien, Viren oder anderer Erreger, Entzündungen im Körper aufflammen. Im Gegensatz zu Autoimmunerkrankungen, bei denen der Körper dadurch sich selber angreift, werden z.B. Knorpel- oder Gelenkabbau wie Arthrose bei diesen Erkrankungen kaum beobachtet. Dennoch sind die Symptome vorhanden und der Leidensdruck entsprechend hoch.

Warum gerade ich?

Diese Frage kann man leider nicht beantworten. Autoinflammatorische Erkrankungen sind genetischen Ursprungs und werden meist rezessiv dominant übertragen. Oft gibt es also in der Familie bereits einen Träger. Jedoch gibt es auch den Fall der Spontanmutation, so dass in einer Familie bislang auch niemand auffällig geworden sein muss.

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